Das ZIF entsandte über 200 BeobachterInnen in 19 Missionen der OSZE und EU
Ein ereignisreiches Jahr 2011 geht zu Ende: Zeit für einen kurzen Rückblick auch im Bereich Wahlbeobachtung.
Das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) hat in diesem Jahr 40 LangzeitwahlbeobachterInnen und 176 KurzzeitwahlbeobachterInnen erfolgreich nominiert. Sie arbeiteten u.a. bei den Parlamentswahlen im Tschad, beim zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen in Peru, bei den Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung in Tunesien, bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Lettland und Mazedonien oder den Präsidentschaftswahlen in Kirgistan.
Einen Gesamtüberblick über die deutsche Beteiligung an Wahlbeobachtungen finden Sie hier.
Die OSZE entsendet Missionen in ihre Teilnehmerstaaten, die EU entsendet BeobachterInnen weltweit, beide jeweils auf Einladung der Regierung. Das ZIF bereitet in Kurz- und Langzeitwahlbeobachtungskursen auf den Einsatz vor und ist zentraler Ansprechpartner für die Nominierung deutscher WahlbeoachterInnen. Mehr Hintergrundinformationen zum Thema Wahlbeobachtung finden Sie auch auf unseren Seiten „Einsatzmöglichkeiten“ sowie, als kurze Einführung, in der Toolbox Krisenmanagement.