ENTRi

ENTRi e-Learning Module online

Im Zuge von ENTRi II wurden zwei kostenfreie e-Learning Module (auf englischer Sprache) entwickelt, auf welche ab sofort online zugegriffen werden kann. Mit dem Angebot soll eine individuelle Weiterbildung außerhalb von Seminarräumen und unabhängig von zeitlichen Richtlinien ermöglicht werden.

 

Die beiden Module zu den Themen Stressmanagement und Interkultureller Kompetenz setzen sich mit verschiedenen thematischen Aspekten auseinander und vermitteln diese durch unterschiedliche Lernmethoden, wie Videosequenzen und Quizeinheiten.

 

Die beiden e-Learning Module finden Sie hier.

 

 


Das ENTRi-Handbuch "IN CONTROL" für den Einsatz

"A Practical Guide for Civilian Experts Working in Crisis Management Missions" mit umfangreichen Informationen rund um den Einsatz (Vorbereitung, Ausreise, Hintergründe etc.) ist jetzt verfügbar

 

 

Die französische Version des 'In Control' Handbuches steht nun bereit. 'Garder le contrôle' enthält eine praktische Liste von Abkürzungen relevant für Friedenseinsätze, Seite an Seite mit entsprechender englischen Äquivalenz. Sie finden die englische und französische Version unserer Handbücher auf der ENTRi Webseite, wo Sie sie kostenlos herunterladen können.

Das Handbuch wurde entwickelt um Experten auf Auslandseinsätze in Friedensmissionen internationaler Organisationen zu begleiten, und um wesentliche Informationen stets parat zu haben. Die Themen variieren von Institutioneller Landschaft in Krisengebieten über relevante Konzepte, bis hin zu brauchbaren Hinweisen zu Alltagsproblemen einer Mission. Das Handbuch enthält ebenfalls praktische Informationen zu Themen wie Schutz und Gesundheit, Radiobedienung, Kartenlesen und Geländewagenfahrtipps. Wo auch immer Sie sein mögen, das ENTRi Handbuch ist ein wertvoller Begleiter!

 

 

Dritte Projektphase (ENTRi III)

Mit Beginn der dritten Projektphase Anfang Juni 2016 hat Europe’s New Training Initiative for Civilian Crisis Management (ENTRi) seine Aktivitäten zur Verbesserung der Sicherheit von Menschen in Krisengebieten, wo Missionen des zivilen Krisenmanagements tätig sind, weiter ausgebaut.

 

12 europäische Partnerinstitutionen sind in dem vom ZIF koordinierten Vorhaben organisiert und bieten gemeinsam Kurse für zivile Expertinnen und Experten an, die vor der Ausreise in Krisenmanagement-Einsätze der EU, UN, OSZE oder regionaler Organisationen (z.B. der AU) stehen oder bereits in diesen arbeiten. Weitere Projektkomponenten sind die Harmonisierung, Zertifizierung und Verbreitung von Trainingsstandards sowie die Evaluierung der verschiedenen Maßnahmen.

 

Zu den Aktivitäten der dritten Projektphase gehört weiterhin die Harmonisierung und Durchführung von Trainingskursen für zivile Fachkräfte in Einsätzen des internationalen Krisenmanagements. Im Laufe der nächsten drei Jahre wird das aus 12 Trainingsinstitutionen bestehende Konsortium sieben Spezialisierungskurse, vier E-Learningkurse, und sechs Training of Trainers-Kurse, vor allem für Teilnehmende aus verschiedenen internationalen Organisationen, anbieten. Die theoretischen und praktischen Kursmodule werden den jeweiligen regionalen Umständen angepasst.

 

Neu in dieser dritten Phase ist die Schaffung von neun Trainings-Paketen (inklusive Methodologie und Musterbeispielen) für Trainer von Personen, die in Missionen des Krisenmanagements tätig sind. Dies soll eine sinnvolle Grundlage bieten, die Zeit spart und individuell je nach Bedarf angepasst werden kann.

 

Neben der Durchführung von Kursen konzentriert sich das Projekt weiterhin auf die Zertifizierung von Kursen, um einen Mindeststandard der Qualität von Trainings, die von Europäischen Trainingsinstitutionen angeboten werden, zu garantieren. Zusätzlich arbeitet ENTRi daran, neue Methodologien zu entwickeln (z.B. E-Learning), die Koordinierung mit entsendenden Staaten zu verbessern und verstärkt mit den Arbeits- und Planungsabteilungen internationaler Organisationen zusammenzuarbeiten, um Trainingsstandards auszutauschen und weiterzuentwickeln sowie Bedürfnisse zu identifizieren. Besonderen Wert wird auf regelmäßige Evaluierung gelegt. Die gewonnen Erkenntnisse der ersten zwei Projektphasen, sowie Evaluierung der vorgesehenen Aktivitäten der dritten Phasen werden geregelt miteingebaut und integriert.

 

Das ENTRi Projekt wird zwischen Juni 2016 und Mai 2019 mit insgesamt 2,22 Mio Euro zu 90% von der Europäischen Kommission gefördert und von den 12 Partnerinstitutionen unter Leitung des ZIF in Berlin ko-finanziert. Die Partner stammen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Schweiz.