Die Gewährleistung von Sicherheit ist die vorrangige Aufgabe von Staaten und Organisationen, die Personal in Krisengebiete entsenden. Mit der Reduzierung von Risiken auf ein operativ vertretbares Maß ermöglichen Sicherheitsmaßnahmen das Erreichen von Missionszielen. Akteure im Feld können sich nicht mehr wie in der Vergangenheit auf den Schutz durch Status und Flagge der Vereinten Nationen (VN), der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) oder der Europäischen Union (EU) etc. allein verlassen, viel mehr können sie heute aufgrund ihrer Organisationszugehörigkeit Zielscheibe von politisch oder kriminell motivierten Anschlägen sein.
Aufgrund steigender Nachfrage an Ausbildungsunterstützung an spezialisierten Sicherheitstrainings von Seiten der EU und OSZE als auch von Mitgliedern des ZIF- Expertenpools entwickelte der Arbeitsbereich Training 2006 ein „Field Security Training“. Dieses Training, das an den Standards von UN, EU und OSZE ausgerichtet ist, wendet sich vor allem an Mitglieder des ZIF Expertenpools, die bisher keinen Zugang zu Sicherheitstrainings hatten bzw. in Regionen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko zum Einsatz kommen.
Da qualifizierte Sicherheitstrainings sowohl auf nationalem als auch auf europäischem Niveau leider immer noch Seltenheit sind, nehmen regelmäßig Angehörige des Auswärtigen Amtes, des EU-Ratssekretariats aus Brüssel, des OSZE-Sekretariats in Wien als auch Missionsmitglieder aus Feldeinsätzen der Organisationen an den ZIF-Kursen teil.
Seit 2007 werden jährlich drei Kurse in Zusammenarbeit mit dem VN-Ausbildungszentrum der Bundeswehr in Hammelburg durchgeführt.
Für nähere Informationen über dieses Kursangebot, einschließlich Terminen, Kursgebühren und Bewerbungsprozess, konsultieren Sie bitte unseren Kursüberblick.
Stand: 1. Dezember 2010