FAQ

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Antwort auf/zuklappen Wann finden die Trainingskurse statt und wie kann ich mich bewerben?

Den Trainingskalender für das laufende Jahr finden Sie auf unserer Webseite. Für Grund- und Wahlbeobachtungskurse bewerben Sie sich, indem Sie sich über unser Online-Bewerbungsformular in die ZIF-Datenbank eintragen und angeben, an welchem der Kurse Sie teilnehmen möchten. Für Spezialisierungskurse bewerben Sie sich direkt beim Training; Einzelheiten dazu finden Sie in der jeweiligen Kursbeschreibung. Informationen zu benötigten Qualifikationen und zu den Auswahlkriterien finden Sie unter "Training&Vorbereitung".

Antwort auf/zuklappen Können sich nur deutsche Teilnehmer bewerben?

Für eine Vermittlung oder Bewerbungsunterstützung durch das ZIF können sich nur deutsche Staatsbürger/innen bewerben. Die Kursteilnahme steht prinzipiell allen qualifizierten und geeigneten Bewerber/innen offen.

Antwort auf/zuklappen Wie lange muß ich erfahrungsgemäß warten, bevor ich für einen Kurs ausgewählt werde?

Trotz der Vielzahl an Bewerbungen versuchen wir nach einer ersten Prüfung Bewerberinnen und Bewerbern innerhalb weniger Wochen Bescheid über die Aufnahme in die engere Auswahl zu geben.

Antwort auf/zuklappen Kann ich in einen Einsatz gehen, ohne ein Training absolviert zu haben?

Die Möglichkeit besteht grundsätzlich nur in Einzelfällen. Voraussetzung ist eine entsprechende Einsatzerfahrung und Qualifikation sowie eine konkrete Nachfrage aus den Missionen. In diesem Fall führt das ZIF ein abgekürztes Auswahlverfahren durch. In der Regel erfolgt die Aufnahme in den ZIF-Expertenpool nach der erfolgreichen Teilnahme an einem Grund- oder Wahlbeobachtungskurs. Mehr Informationen dazu hier.

Antwort auf/zuklappen Komme ich nach dem Training zum Einsatz?

Eine Kursteilnahme stellt keine Garantie für einen Missionseinsatz dar. Für einen solchen Einsatz ist die Bewerbung bei der entprechenden multilateralen Organisation (UN, EU, OSZE) Voraussetzung. Das ZIF kann Ihre Bewerbung dafür unterstützen oder Sie direkt nominieren. Bewerberinnen und Bewerber aus dem ZIF-Expertenpool haben bei der Nominierung und Unterstützung Priorität.
Die Endauswahl trifft stets die Mission. Analog ist das Verfahren für Wahlbeobachtung durch die EU oder OSZE.

Antwort auf/zuklappen Was ist der ZIF-Expertenpool?

In diesem Personalpool werden Personen aufgenommen, die erfolgreich einen Vorbereitungskurs des ZIF absolviert haben und grundsätzlich für einen Einsatz in Friedens- und Beobachtungsmissionen zur Verfügung stehen. Derzeit umfasst der ZIF-Expertenpool etwa 1000 Personen. Davon können etwa 400 Personen allein für kurzzeitige Wahlbeobachtung eingesetzt werden.

Antwort auf/zuklappen Wie werde ich Mitglied des ZIF-Expertenpools?

Personen, die erfolgreich einen der Vorbereitungskurse des ZIF absolviert haben, werden in den Expertenpool aufgenommen. Mit der Aufnahme erhalten Sie auch Zugang zum geschützten Mitgliederbereich auf den ZIF-Webseiten. Über die Aufnahme von Personen, die keinen Vorbereitungskurs beim ZIF absolviert haben, aber eine gleichwertige Qualifikation nachweisen können und vermittelbar sind, wird von Fall zu Fall entschieden.

Antwort auf/zuklappen Ich bin gegenwärtig nicht für einen Einsatz verfügbar - endet deshalb meine Mitgliedschaft im Expertenpool des ZIF?

Nein. Sind Sie zeitweise nicht verfügbar, bleiben Sie Mitglied des Expertenpools, werden aber bei Suchanfragen entsprechend den von Ihnen gemachten Angaben zu Ihrer Verfügbarkeit nicht berücksichtigt. Als Mitglied des ZIF-Expertenpools haben Sie Zugang zu Ihrem Profil (Personendaten), das in unserer Datenbank gespeichert ist. Hier können Sie auch selbst die Angaben zu Ihrer Verfügbarkeit für einen Einsatz ändern.

Antwort auf/zuklappen Was ist der Unterschied zwischen dem ZIF-Expertenpool und dem Stellen- und Personalpool des AA?

Der ZIF Exptertenpool bezieht sich speziell auf internationale Einsätze des Krisen- und Konfliktmanagements einschließlich Wahlbeobachtung. Im Mittelpunkt steht hier die kontinuierliche Betreuung der Expertenpoolmitglieder.

Die beiden Datenbanken „Internationaler Stellenpool“ und „Internationaler Personalpool" sind ein Serviceangebot des Auswärtigen Amts (AA). Im Stellenpool sind alle aktuellen Stellenangebote internationaler und supranationaler Organisationen eingestellt, die dem Ministerium bekannt sind. In die Datenbank „Internationaler Personalpool“ des AA kann man sein persönliches Profil einpflegen. Nach elektronischem Abgleich des Profils mit den Angeboten im Stellenpool erhält der User eine Trefferliste mit eventuell für ihn geeigneten Stellen.

Antwort auf/zuklappen Was versteht man unter dem Begriff Sekundierung?

Die OSZE und die EU besetzen mehrheitlich die Stellen in den Missionen auf Basis der so genannten Sekundierung durch die Teilnehmer- oder Mitgliedsstaaten. Bei Stellenausschreibungen haben diese die Möglichkeit Kandidaten zu nominieren. In Deutschland ist das ZIF für diese Nominierung zuständig; sie erfolgt in Absprache mit dem Auswärtigen Amt. Das Auswärtige Amt gewährt für die von der Mission ausgewählten Kandidaten eine Aufwandsentschädigung sowie weitere Leistungen.

Antwort auf/zuklappen Wie bewirbt man sich für einen Einsatz bei der OSZE?

Für Missionen der OSZE werden von den Teilnehmerstaaten Kandidaten nominiert. Falls Sie sich auf den OSZE-Webseiten für eine dort ausgeschriebene Stelle beworben haben, wird das OSZE- Bewerbungsformular automatisch an das ZIF weitergeleitet. Besteht auf Seiten des Auswärtigen Amts Interesse an einer Sekundierung, so werden Sie als offizieller Kandidat nominiert, Ihre Bewerbung wird der OSZE in Wien übermittelt. Das weitere Auswahlverfahren sowie die endgültige Zu- oder Absage übernehmen die Missionen vor Ort.

In sehr beschränktem Umfang (insbesondere im Bereich Verwaltung) werden in den Missionen auch Stellen besetzt, für die man sich bei der OSZE direkt bewerben muss. In diesem Fall wird ein Anstellungsvertrag mit der OSZE direkt geschlossen (Contracted).

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass das ZIF auf Bitte des Auswärtigen Amts an Kandidaten herantritt und Ihr Interesse an einer OSZE-Stelle im Rahmen einer Mission abfragt.

Mehr dazu hier.

Antwort auf/zuklappen Wie bewirbt man sich für einen Einsatz bei der UNO?

Für Missionen der Vereinten Nationen muss man sich direkt bei der UNO bewerben, da keine Sekundierungen wie bei OSZE oder EU vorgenommen werden. Auf Grund der Vielzahl der bei den UN eingehender Bewerbungen haben nur Bewerbungen, die die Kriterien der Ausschreibung lückenlos erfüllen, Aussicht auf Erfolg.

Sollten Sie Interesse an einer bestimmten Position haben, so können Sie - abhängig von der jeweiligen Stellenausschreibung und Ihrer Qualifikation - eine Empfehlung des ZIF erhalten. In der Regel werden nur Bewerbungen von Kandidaten, die Mitglied des ZIF-Expertenpools sind, unterstützt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass das ZIF auf Bitte des Auswärtigen Amts an Kandidaten herantritt und ihr Interesse an möglichen UNO-Einsätzen abfragt.

Mehr Informationen dazu hier.

Antwort auf/zuklappen Wie bewirbt man sich für einen Einsatz bei der EU?

Für Missionen der Europäischen Union wird sowohl direkt als auch mittels Sekundierung durch die Mitgliedstaaten rekrutiert. Bisher galt das Prinzip, dass ungefähr 2/3 der zivilen Stellen durch Sekundierung besetzt werden. Deutsche Kandidaten werden vom ZIF und dem Auswärtigen Amt an das Ratssekretariat in Brüssel gemeldet. Über Direktanstellungen durch die Missionen entscheidet der jeweilige Missionsleiter in Absprache mit dem Ratssekretariat. Das ZIF kontaktiert hierfür geeignete Kandidat/innen aus dem ZIF-Expertenpool direkt oder schreibt die Stellen im geschützten Mitgliederbereich aus. Einige zivile Stellen werden von der jeweiligen Mission auch direkt auf ihrer Homepage ausgeschrieben.

Mehr Informationen dazu hier.

Antwort auf/zuklappen Wie bewirbt man sich für einen Einsatz als Wahlbeobachter oder Wahlüberwacher?

Teilnehmer/innen für Wahlbeobachtungsmissionen werden direkt aus dem Expertenpool des ZIF rekrutiert. Voraussetzung für die Aufnahme in den Expertenpool als Wahlbeobachter/in ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Wahlbeobachtungskurs. Bewerbungen dafür und Länderpräferenzen können im eigenen Profil vermerkt werden.

Mehr Informationen dazu hier.

Antwort auf/zuklappen Inwiefern unterscheidet sich der Rekrutierungsprozess für Wahlbeobachtungsmissionen der OSZE und EU?

Für Wahlbeobachtungsmissionen, die OSZE bzw. ODIHR durchführen, werden die Kurzzeit- und Langzeit-Wahlbeobachter direkt vom ZIF rekrutiert und vom Auswärtigen Amt sekundiert. Außerdem unterstützt das ZIF die Teilnehmer/innen bei der Vorbereitung des Einsatzes (insbesondere durch Flugbuchung, Hilfe bei der Visumbeschaffung, aktuelle Länderinformationen). Zwischen dem Beobachter und dem Auswärtigen Amt wird ein Vertrag geschlossen, der die finanziellen und versicherungstechnischen Aspekte des Einsatzes regelt. 

Bei Wahlbeobachtungsmissionen, die von der EU durchgeführt werden, haben die einzelnen EU-Mitgliedstaaten lediglich die Möglichkeit, Kandidat/innen für die jeweiligen Missionen zu nominieren. In Deutschland ist das ZIF in Absprache mit dem Auswärtigen Amt dafür zuständig. Die EU wählt dann die Kurzzeit- und Langzeit-Wahlbeobachter/innen anhand der Einträge im Roster der EU aus dem Kreise der nominierten Kandidaten aus. Grundsätzlich entscheidet sich die EU nur für Kandidat/innen, die über Einsatzerfahrung als Wahlbeobachter/innen verfügen. Die ausgewählten Beobachter/innen werden direkt von der EU kontaktiert und schließen mit ihr einen Vertrag über ihren Einsatz ab. Die Vorbereitung des Einsatzes und logistische Koordination vor Ort werden von einem so genannten „Service Provider“ der EU übernommen. Das ZIF ist - wie die entsprechenden Einrichtungen in den anderen EU-Mitgliedstaaten - in diesen Prozess nicht involviert.

Antwort auf/zuklappen Wie lange dauert ein Einsatz in Friedensmissionen?

Sekundierungen zur OSZE beinhalten einen Zwölf-Monats-Vertrag, der in Abstimmung zwischen Mission und Auswärtigem Amt verlängert werden kann. Grundlage dafür ist der Bedarf der Mission sowie eine positive Leistungsbeurteilung. Förderungshöchstdauer sind in der Regel fünf Jahre.

Sekundierungen zu EU-Missionen folgen dem gleichen Verfahren, die Vertragsdauer richtet sich nach dem Missionsmandat. Eine Vertragsverlängerung ist möglich.

In UN-Missionen werden Sechs-Monats-Verträge geschlossen, da fast alle Missionen im sechs-Montas-Rhythmus im UN-Sicherheitsrat zur Verlängerung anstehen.

Prinzipiell geht das ZIF von der Bereitschaft aller Bewerber/innen aus, für einen Zeitraum von zumindest einem Jahr für einen einsatz zur Verfügung zu stehen.

Antwort auf/zuklappen Müssen Arbeitgeber in Deutschland ihre Mitarbeiter/innen für einen Einsatz freistellen?

Die Arbeitgeber sind nicht verpflichtet, ihre Mitarbeiter/innen für einen Einsatz freizustellen. Das gilt auch für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Das ZIF kann jedoch im Einzelfall Unterstützung bei der Beantragung einer Freistellung durch den Arbeitgeber gewähren.

Antwort auf/zuklappen Bin ich während des Einsatzes kranken- und sozialversichert?

Beschäftigte (sekundiert oder kontraktiert) in den Missionen der UN, EU und OSZE haben Zugang zu Versicherungsschutz durch einen ausgewählten Vertragspartner, der die genannten Organisationen betreut. Zusätzlichen Versicherungsschutz können Missionsmitarbeiter/innen auf eigene Veranlassung und Kosten bereitstellen.

Beiträge zu Sozialversicherungen werden von den internationalen Organisationen nicht übernommen und sind auch nicht Bestandtetil der Aufwandsentschädigungen durch das Auswärtige Amt im Falle einer Sekundierung.

Antwort auf/zuklappen Welche medizinischen Vorkehrungen muss ich vor einem Einsatz treffen?

Sie sollten in einem sehr guten Gesundheitszustand sein, wenn Sie in einen Friedenseinsatz gehen. Falls Sie in Ländern mit besonderen Gesundheitsgefährdungen arbeiten werden, sollten Sie sich vor der Ausreise über die erforderlichen Vorkehrungen (Impfungen etc.) informieren, zum Beispiel auf den Webseiten des Auswärtigen Amts (Informationen des Gesundheitsdienstes). Zum Teil geben Ihnen auch die internationalen Organisationen im Vorfeld Ratschläge. Über die medizinische Versorgung im Einsatzgebiet informiert Sie die internationale Organisation vor Ort. Als Missions-Mitglied sind Sie in das organisationsspezifische Sicherheits- und Unterstützungssystem eingebunden (das Hilfe im Notfall / bei Unfällen einschließt).

Antwort auf/zuklappen Was geschieht nach der Rückkehr aus dem Einsatzland?

Das ZIF strebt an, regelmäßig Nachbereitungstreffen für Rückkehrende (in Gruppen oder individuell) zu veranstalten. Diese finden im Idealfall zeitnah zur Rückkehr statt.

Eine Nachbereitungsveranstaltung erfüllt mehrere Zwecke: Dem/der Einsatzteilnehmer/in soll die Möglichkeit gegeben werden, seinen/ihren Einsatz persönlich und fachlich zu reflektieren. Zum anderen soll er/sie bei seinen/ihren Bemühungen unterstützt werden, sich wieder in den „Alltag zu Hause“ einzugliedern. Schließlich sind die gewonnenen Erfahrungen des/der Einsatzteilnehmenden auch für das ZIF und das Auswärtige Amt von Interesse.

Antwort auf/zuklappen Was versteht man unter Reintegrationsproblemen?

Nach einem längeren Missionseinsatz kann die Reintegration in den vorherigen Lebens- und Arbeitsalltag schwer fallen. Mangelndes Verständnis des Umfelds für die Arbeit in einer Konfliktregion, ein gewisses Maß an Entfremdung gegenüber der eigenen Kultur und Gesellschaft oder die unzureichende Würdigung neuer beruflicher Qualifikationen sind nur einige Erfahrungen, mit denen Rückkehrer/innen häufig zu kämpfen haben.

Antwort auf/zuklappen Welche Browser, Systemanforderungen benötigt man für eine optimierte Darstellung von barrierefreien Internetangeboten?

www.zif-berlin.org wurde nach den Standards der Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV) optimiert. Sie soll sicherstellen, dass auch Menschen, die auf Grund von körperlichen Behinderungen auf spezielle Internet-Browser angewiesen sind, das World Wide Web schnell und zuverlässig nutzen können.

Unsere Website verwendet daher so genannte Cascading Stylesheets (CSS). Leider können CSS von manchen älteren Browsern nicht dargestellt werden. Sollten Sie davon betroffen sein, möchten wir Ihnen empfehlen, auf die aktuelle Version eines der folgenden Browser zu wechseln:

  • Opera
  • Mozilla
  • Microsoft Internet Explorer

Für weitere Informationen verweisen wir Sie bezüglich technischer Hintergründe auf die Seiten des World Wide Web Consortiums unter www.w3c.de, bezüglich des Behindertengleichstellungsgesetzes auf die Seiten des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen unter www.sgb-ix-umsetzen.de.