Aufnahme von Wahlbeobachtern nur noch in Ausnahmefällen

08.02.2007

Sehr geehrte Bewerberinnen und Bewerber,

seit unserer Online-Nachricht vom 28. Juli 2006 über das große Interesse an Wahlbeobachtungsmissionen ist die Zahl der Bewerbungen zur Teilnahme an unserem Wahlbeobachtungskurs bzw. Aufnahme in den ZIF-Expertenpool für Wahlbeobachtungseinsätze unvermindert hoch geblieben. Von den etwa 1000 Personen unseres Pools bewerben sich über 600 regelmäßig als Wahlbeobachter. Der Andrang ist weiterhin enorm, obwohl die Zahl der Einsätze nicht zugenommen hat. Die jährlich zur Verfügung stehenden Plätze sind also weit geringer als die Nachfrage. Auf jede Wahlbeobachtungsmission bewerben sich mindestens dreimal so viele Interessenten wie tatsächlich entsandt werden können.

Aufsichtsrat und Bundesrechnungshof haben das ZIF und das AA nachdrücklich aufgefordert, bei der Auswahl der Poolmitglieder strenge Maßstäbe anzulegen und die Größe des Pools aus Gründen der Wirtschaftlichkeit sowie im Verhältnis zur Vermittlung in vernünftigen Dimensionen zu halten. Die Geschäftsleitung hat deswegen einen Aufnahmestopp für Wahlbeobachter angeordnet. Ausnahmen bilden Personen mit sehr guten Kenntnissen von Sprachen, die in unserem Pool unzureichend vertreten sind, wie insbesondere Arabisch, Spanisch oder Portugiesisch, und die sich längerfristig für eine Tätigkeit als Langzeitwahlbeobachter (Einsatzdauer 6-10 Wochen) interessieren. Diese können, sofern sie neben den Sprachkenntnissen auch die anderen auf unserer Webseite aufgeführten Voraussetzungen erfüllen, gegebenenfalls in Absprache mit der Geschäftsführerin für einen Wahlbeobachterkurs vorgesehen  werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Regelung.