Experten-Workshop von OCHA “Common Operational Datasets in Berlin

21.04.2017

Seit 2011 kooperiert das ZIF mit dem Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA). Die Aufgabe von OCHA ist es, die aufeinander abgestimmte Umsetzung von humanitären VN-Einsätzen durch Vernetzung relevanter Akteure vor Ort zu gewährleisten. Eine der wichtigsten Aufgaben dabei ist das Sammeln und die Zusammenstellung von hochwertigen und aktuellen Daten humanitärer Notlagen.

Vom 1. bis zum 6. April 2017 fungierte das ZIF als Gastgeber für den OCHA „Common Operational Datasets Workshop”, zu dem 49 Datenexperten aus laufenden Missionen und Einsatzzentralen aus aller Welt in Berlin zusammenkamen. Da die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Datensätzen heutzutage relevanter denn je ist, ermöglichte der Workshop den Experten sich mit vielen Schlüsselthemen, wie z. B. mit der Verbesserung der Datenerhebung und -auswertung zu beschäftigen. Ebenso wurden effiziente statistische Analysen von humanitären Katastrophen und Krisen besprochen. Durch den intensiven Austausch wurde ein gemeinsames Bewusstsein für die Bedeutung gesammelter Informationen entwickelt.

Der Workshop konnte ebenfalls erfolgreich für die Vernetzung von verschiedenen relevanten Partnern genutzt werden, darunter u. a. UNICEF, United Nations Population Fund (UNFPA), der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und iMMAP.

Ziel dieser Bemühungen ist es, bewährte Handlungsoptionen (best practices) zu entwickeln, die nach dem Workshop in die Richtlinien und Arbeitsabläufe der OCHA-Büros und des humanitären Systems im Allgemeinen integriert werden können.

Durch die Unterstützung von Experten-Workshops, die von OCHA durchgeführt werden, trägt das ZIF zur Verbesserung der Effizienz bei der internationalen Reaktion auf komplexe humanitäre Notfälle bei. Die Zusammenarbeit zwischen OCHA und dem ZIF wird politisch und finanziell vom Auswärtigen Amt unterstützt.