Internationales Netzwerktreffen zu Frauen, Frieden und Sicherheit

© Xander Heinl/photothek.net

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12.04.2018

Das diesjährige Treffen des internationalen „Focal Points“ Netzwerkes zu Frauen, Frieden und Sicherheit brachte in den vergangenen zwei Tagen (9./10.4.) über 150 Regierungsvertreterinnen und -vertreter, Vertreterinnen und Vertreter regionaler und internationaler Organisationen als auch aus der Zivilgesellschaft aus über 80 Ländern in Berlin zusammen. Zentrales Thema dabei war das strategische Bilden von Allianzen zwischen den beteiligten Akteuren.

Außenminister Heiko Maas eröffnete die Veranstaltung und betonte in seinem Grußwort die zentrale Bedeutung von Themen rund um Frauen, Frieden und Sicherheit für die Bundesregierung, die die Umsetzung des aktuellen Aktionsplans zu Frauen, Frieden und Sicherheit im Koalitionsvertrag verankert habe.

Margot Wallström, die schwedische Außenministerin, sprach über die verheerenden Auswirkungen sexualisierter Gewalt in unterschiedlichsten Ländern und Konflikten und teilte die Besorgnis der Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für sexuelle Gewalt in Konflikten, Pramila Patten, die betonte, wie wichtig ein konsequenter rechtlicher Schutz und Strafverfolgung für die Betroffenen ist – auch im Sinne der Prävention von Konflikten.

In spezifischen Arbeitsgruppen kam es dann zu einem intensiven Austausch über die wirkungsvolle Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen, Konfliktprävention und den umfassenden Schutz vor sexualisierter und geschlechterspezifischen Gewalt. Die Ergebnisse des Treffens sollen im Rahmen der Vereinten Nationen vorgestellt werden.

Das ZIF konnte im Rahmen des vom Auswärtigen Amt geförderten Projekts „VN- Resolution 1325“ zur inhaltlichen und operativen Durchführung des Netzwerk-Treffens in Berlin, insbesondere mit Blick auf die breite Beteiligung der Zivilgesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten und freut sich über weitere Zusammenarbeit in diesem Bereich.