Organisierte Kriminalität und Friedenseinsätze – ein Dialog mit dem "Feld"

Foto: ZIF

13.03.2018

Immer häufiger sind dort, wo Friedenseinsätze Sicherheit und Stabilität aufrechterhalten sollen, auch kriminelle Gruppen und Netzwerke präsent. Drogenschmuggel, Waffenschmuggel, Menschenschmuggel und der illegale Abbau und Handel mit Rohstoffen stellen für eine wachsende Anzahl von Missionen eine erhebliche Herausforderung dar. Die Aufmerksamkeit für diese Problematik ist in den letzten Jahren in den Hauptquartieren internationaler Organisationen deutlich gestiegen. Dies zeigt nicht zuletzt die zunehmende Erwähnung der Auswirkungen organisierter Kriminalität etwa in Mandaten des Sicherheitsrates. Gleichzeitig hat sich diese erhöhte Aufmerksamkeit bislang kaum in Policies, Konzepten und konkreter Unterstützung für die Arbeit im Feld niedergeschlagen.

Einen vertraulichen Austausch hierzu organisierte das ZIF gemeinsam mit dem Center for Policy Research der United Nations University (UNU). Expert/innen und Praktiker/innen aus verschiedensten Friedenseinsätzen - dem "Feld" - diskutierten neue Ansätze, vielversprechende Instrumente sowie Bedarfe für einen adäquaten Umgang mit organisierter Kriminalität in Einsatzkontexten.