Wie weiter mit dem internationalen Engagement in Afghanistan?

07.08.2017

Die US-Regierung unter Präsident Trump hat seit längerem eine Afghanistan-Strategie angekündigt. Der NATO-Einsatz dauert nunmehr fast sechszehn Jahre an. Die Sicherheitslage im Land ist aktuell prekärer denn je, wie die aktuellen Zahlen der UNO zu den zivilen Opfern zeigen.

ZIF-Geschäftsführerin Almut Wieland-Karimi betont in zwei neuen Beiträgen im Deutschlandfunk und auf der Deutschen Welle, dass der politische Prozess auf der Strecke geblieben sei.

"Eine Befriedung kann nur erreicht werden, wenn die internationalen, regionalen und nationalen Akteure eine abgestimmte Strategie und Zielsetzung entwickeln. Sie müssen sich an einen Tisch setzen und ihre jeweiligen Interessen transparent machen. Dazu bedarf es des politischen Willens aller Beteiligten. Und einer politischen Institution, [wie die Vereinten Nationen], die diesen koordinieren kann. [...] Dies ist ein aufwändiger und langwieriger Verhandlungsprozess, aber ohne diesen wird es keine Friedenslösung geben."

Sie unterstrich ebenso, dass der Einsatz in Afghanistan auch dem vernetzten Handeln gedient habe. Die Abstimmung von Soldaten, Polizisten, Entwicklungshelfern und Diplomaten bei der Arbeit in einem Krisengebiet sei normal geworden.

Lesen Sie die beiden Beiträge hier: