Workshop zur Umsetzung einer Geschlechterperspektive im Auswärtigen Amt

14.11.2017

Wie kann eine Geschlechterperspektive in der täglichen Projektarbeit praktisch berücksichtigt werden? Diese und ähnliche Fragen waren Gegenstand eines Workshops, den das ZIF am 2. November im Auswärtigen Amt (AA) durchführte. 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Referaten erarbeiteten mithilfe eines Rollenspiels und thematisch fokussierten Diskussionen konkrete Schritte, wie eine Geschlechterperspektive besser in die Abstimmung von zur AA-Finanzierung eingereichten Projektvorschlägen einfließen kann.

Hintergrund dieses Workshops war der Wunsch, die Umsetzung von UN-Sicherheitsratsresolution 1325 und ihrer Folgeresolutionen in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik konkreter greifbar zu machen. Deutschland will durch den "Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung von Resolution 1325 zu Frauen, Frieden, Sicherheit des UNSR für den Zeitraum 2017-2020" die Vorgaben aus dieser und sieben Folgeresolution umsetzen.

Anhand von Beispielen aus dem Wassermanagementsektor und zu einem Reformvorhaben im Bereich Rechtsstaatlichkeit arbeiteten die Teilnehmenden Herausforderungen und Erfolgsindikatoren heraus und entwickelten Handlungsstrategien.

Durchgeführt wurde der Workshop von Anna von Gall und Volker Jacoby im Rahmen des Projekts "Umsetzung VN-Resolution 1325", welches seit Anfang 2017 am ZIF angesiedelt ist.