ZIF richtet UN OCHA-Kurse in Berlin aus: Humanitarian Programme Cycle und Community of Practice Event

09.07.2018

Vom 24. bis 29. Juni 2018 organisierte das ZIF als Gastgeber zwei interne Workshops des UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UN OCHA): „Community of Practice Event (COPE)” und „Humanitarian Programme Cycle“ (HPC).

Zum COPE-Workshop, in dessen Mittelpunkt die Themen des Informationsmanagements in humanitären Krisen standen, kamen 43 Datenexpert/innen aus laufenden Missionen und Einsatzzentralen aus aller Welt in Berlin zusammen. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Datensätzen, die in vielen verschiedenen humanitären Missionen gesammelt werden, ist heutzutage relevanter denn je. Durch den Workshop können die Teilnehmenden nun einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Qualitätssicherung der Daten leisten, denn während der Woche setzten sie sich intensiv mit Schlüsselthemen wie der Verbesserung der Datenerhebung und –auswertung sowie mit verschiedenen Softwares zur Datenauswertung auseinander. Auch lag der Fokus des Workshops in diesem Jahr auf der Vernetzung der Expert/innen untereinander und der Stärkung von Leadership- und Managementfähigkeiten in den jeweiligen Einsatzzentralen.

Eine Besonderheit des diesjährigen COPE-Workshops war zudem, dass sich zum ersten Mal alle Leiter/innen der Informationsmanagement-Abteilungen von OCHA-Büros aus der Region West- und Zentralafrika versammelten und die Gelegenheit nutzten, um vor dem Workshop in einem separaten Treffen die für diese Region spezifischen und aktuellen Herausforderungen im Bereich Informationsmangement zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu finden.

Im „Humanitarian Programme Cycle (HPC) Workshop“ standen Themen wie Bedarfsanalyse, Planung und Monitoring in humanitären Krisen im Vordergrund. Auch diskutierten die 44 Teilnehmenden aus weltweiten Einsatzorten über Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen humanitärer und Entwicklungszusammenarbeit sowie die Einbindung verschiedener Entwicklungsakteure wie z.B. die Weltbank in humanitäre Arbeit. Ziel des Workshops war es, bewährte Handlungsoptionen, sogenannte best practices, in die Arbeitsabläufe der OCHA-Büros und das humanitäre System im Allgemeinen zu integrieren.