Hochrangiger Inter-Institutioneller Fachaustausch zu Vermittlung im Kontext verschleppter Konflikte

Bild: ZIF/OSZE

28.05.2019

Vom 21. bis 23. Mai 2019 veranstaltete das ZIF in Zusammenarbeit mit dem Mediation Support Team (MST) des OSZE Sekretariats und mit Unterstützung der VN Mediation Support Abteilung einen Peer-to-Peer Austausch auf inter-institutioneller Ebene zu Ansätzen und bewährten Praktiken für Mediationsaktivitäten im Kontext von verschleppten Konflikten. Hierzu kamen hochrangige Sonderbeauftragte und Mediatoren der OSZE, der Europäischen Union (EU) und der Vereinten Nationen (VN) auf Schloss Reichenow zusammen, die in verschleppten Konflikten im Kaukasus, Moldau, Nordmazedonien, Zypern und Westsahara tätig sind.

Das Treffen außerhalb Berlins bot die Möglichkeit zum vertieften inter-organisationalen Fachdialog zu unterschiedlichen Herangehensweisen, Konfliktlösungsstrategien und der Gestaltung von Mediationsprozessen mit Bezug zu verschleppten Konflikten. Erfahrungen und Herausforderungen in Mediationsprozessen konnten somit in einem informellen, aber strukturierten Rahmen in vertraulicher Atmosphäre ausgetauscht und neue Perspektiven gewonnen werden. Das Programm wurde abgerundet mit einem Fachbeitrag zu psychologischen und neurologischen Aspekten menschlichen Verhaltens in Konflikten und Vermittlungsprozessen.

Der oben genannte Workshop reiht sich ein in eine Serie von Veranstaltungen im Rahmen des vom ZIF entwickelten Formats des Peer-to-Peer Austausches im Feld Friedensmediation, welches in der Vergangenheit in ähnlicher Form bereits erfolgreich mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern des Auswärtigen Amts, des Europäischen Auswärtigen Dienstes, sowie der Afrikanischen Union und der Arabischen Liga durchgeführt wurde.