Start der Übergabephase für die Unterstützung der African Standby Capacity (ASC) vom ZIF an ACCORD

Foto: Keegan Thumberan | ACCORD

Foto: Keegan Thumberan | ACCORD

06.03.2020

Mit einem vom ZIF moderierten Treffen der Hauptpartner der African Standby Capacity (ASC) in Durban, Südafrika wurde am 24. und 25.02.2020 der Übergabeprozess für die zukünftige Begleitung und  Unterstützung der ASC vom ZIF an ACCORD gestartet.

Vertreterinnen und Vertreter der GIZ, der Abteilung für Friedensunterstützende Einsätze der Kommission der Afrikanischen Union, des ZIF und ACCORD einigten sich dabei auf einen Rahmenplan, in dem die vielseitige Unterstützung der ASC bis Mitte 2021 vom ZIF an ACCORD - The African Centre for the Constructive Resolution of Disputes übergeben werden soll. Somit soll eine technische und konzeptionelle Unterstützung der ASC langfristig gewährleistet werden. Gleichzeitig wird ACCORD seine Expertise und Vernetzung im Feld der zivilen Konfliktbewältigung auf dem afrikanischen Kontinent dafür einsetzen, den Bekanntheitsgrad und die Nutzung der ASC als Personalentsendungsinstrument der zivilen Komponente der African Standby Force zu stärken und weiter auszubauen. Das ZIF wird ACCORD bis Mitte 2021 bei der graduellen Übernahme der bisherigen Unterstützungs- und Beratungsleistungen für die ASC begleiten und beraten.

Seit 2012 arbeitet das ZIF, finanziert durch die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), im Rahmen eines Beratungsprojekts zur Stärkung ziviler Kapazitäten für Friedenseinsätze auf dem Afrikanischen Kontinent eng mit der AU Kommission beim Aufbau und der Weiterentwicklung der African Standby Capacity (ASC) zusammen.