Wiederaufnahme der Sekundierungen in UN-OCHA-Einsätze

09.12.2019

Nach einer knapp fünf Jahre dauernden Unterbrechung hat das ZIF seine Sekundierungen in Einsätze des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN-OCHA) wieder aufgenommen. Grundlage hierfür ist die im August 2019 geschlossene Standby Partnership-Vereinbarung für die Bereitstellung humanitärer Expertinnen und Experten für Einsätze von UN-OCHA. Am 2. Dezember war es nun soweit und der erste ZIF-Sekundierte trat seine Tätigkeit als Humanitarian Affairs Officer beim UN-OCHA Büro in Teheran an.

Als Folge der Zerstörungen, die starke Regenfälle und Sturzfluten im März 2019  im Iran verursacht haben und von denen ca. 10 Millionen Menschen betroffen sind, koordiniert UN-OCHA auf Anfrage der iranischen Regierung die internationalen Unterstützungsleistungen.

Neben der Vereinbarung mit UN-OCHA steht das ZIF im Auftrag des Auswärtigen Amts momentan in Verhandlungen über Standby Partnership-Vereinbarungen für weltweite Sekundierungen deutschen Personals zum Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) und dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP).