Workforce Planning Exercise bei der Eastern African Standby Force in Kenia

08.11.2019

Im Rahmen des kontinuierlichen Kapazitätsaufbaus der regionalen Partner des African Standby Capacity (ASC) Projektes kamen vom 4.-8. November 2019 das ZIF, EASF, UNOAU, ACCORD und Vertreter der Afrikanischen Union in Nairobi, Kenia zusammen, um interne HR Prozesse bei EASF zu analysieren und Optimierungsvorschläge zu erstellen. Hierbei ging es an erster Stelle um die effiziente Nutzung des ASC Rosters und den dazugehörigen Rekrutierungsabläufen, inklusive der Kommunikation und Koordination mit Bewerbern, der Zusammenstellung von Interview-Panels und der Organisation und Dokumentation von kompetenzbasierten Interviews. Zudem wurden Ansätze für verbessertes Knowledge Management, Gender-Inklusion sowie Ideen für eine stärkere Kooperation mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen diskutiert. Nach zahlreichen Workshops und intensiven Diskussionen wurden EASF ein Analysereport sowie ein Arbeitsplan mit konkreten Handlungsempfehlungen präsentiert.

Die African Standby Capacity ist der kontinentale Personalpool der Afrikanischen Union, um ziviles Personal in multi-dimensionale AU-Friedenseinsätze zu entsenden. Er wird gemeinsam von der AU-Kommission und den AU-Regionalorganisationen verwaltet. Während Militär und Polizei für AU-Friedensmissionen von den Mitgliedsstaaten entsandt werden, stellt die ASC die Mehrheit der zivilen Expert/innen. Qualifizierte Kandidat/innen können sich für die Aufnahme in den Pool bewerben. Das ZIF unterstützt seit 2012 den Aufbau der ASC durch technische Umsetzung, Konzeption und Projektentwicklung. Folgen Sie der African Standby Capacity auf Twitter, um die Entwicklung des Pools zu verfolgen: @AU_ASC