Workforce Planning Exercise bei ECOWAS in Nigeria

16.09.2019

Im Rahmen des kontinuierlichen Kapazitätsaufbaus der regionalen Partner des African Standby Capacity (ASC) Projektes trafen sich vom 9. bis 13. September 2019 das ZIF, ECOWAS, UNOAU und Vertreter der Afrikanischen Union (AU) in Abuja, Nigeria, um interne Prozesse bei ECOWAS zu analysieren und Optimierungsvorschläge zu erstellen. Hierbei ging es an erster Stelle um die effiziente Nutzung des ASC Rosters und um die dazugehörigen Rekrutierungsabläufe, inklusive der Kommunikation und Koordination mit Bewerbern, der Zusammenstellung von Interview-Panels und der Organisation und Dokumentation von kompetenzbasierten Interviews. Zudem wurden Ansätze für verbessertes Knowledge Management, Gender-Inklusion sowie Ideen für eine stärkere Kooperation mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen diskutiert. Nach zahlreichen Meetings, Workshops und intensiven Diskussionen wurden ECOWAS ein Analysereport sowie ein Arbeitsplan mit konkreten Handlungsempfehlungen präsentiert.

Die African Standby Capacity ist der kontinentale Personalpool der Afrikanischen Union, um ziviles Personal in multi-dimensionale AU-Friedenseinsätze zu entsenden. Die AU-Kommission und AU-Regionalorganisationen verwalten diesen gemeinsam. Während Militär und Polizei für AU-Friedensmissionen von den Mitgliedsstaaten entsandt werden, stellt die ASC die Mehrheit der zivilen Expertinnen und Experten. Qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten können sich für die Aufnahme in den Pool bewerben. Das ZIF unterstützt seit 2012 den Aufbau der ASC durch technische Umsetzung, Konzeption und Projektentwicklung. Folgen Sie der African Standby Capacity auf Twitter, um die Entwicklung des Pools zu verfolgen: @AU_ASC