Wahlbeobachtungsmissionen


Wahlbeobachtungsmissionen gehören zu den Kerninstrumenten der Förderung von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit. Eine Wahlbeobachtungsmission besteht in der Regel aus einem kleinen Team von Experten unterschiedlicher Arbeitsbereiche, dem so genannten Core Team, sowie Lang- und Kurzzeitwahlbeobachtern (Long Term Observer/LTO und Short Term Observer/STO). 

Eine solche Mission beobachtet und analysiert das Wahlgeschehen vor, während und nach der Wahl mithilfe einer international anerkannten Methodologie. Abschließend bewertet die Wahlbeobachtungsmission die Wahl anhand internationaler Standards und der nationalen Gesetzgebung des Gastgeberlandes.  

Was machen Wahlbeobachter?
Wahlbeobachter sind keine Wahlhelfer oder Wahlüberwacher. Sie sammeln Informationen, ohne in das Geschehen einzugreifen. So tragen sie dazu bei, das öffentliche Vertrauen in einen Wahlprozess zu stärken, für größere Transparenz und Akzeptanz zu sorgen und etwaige Unregelmäßigkeiten offen zu legen.

Das ZIF vermittelt für das Auswärtige Amt ehrenamtliche Kurz- und Langzeitwahlbeobachter in Wahlbeobachtungsmissionen der OSZE/ODIHR und der EU. Dabei kommen mehr als Dreiviertel aller deutschen Wahlbeobachter in Missionen der OSZE zum Einsatz, da diese zahlenmäßig wesentlich größer sind als diejenigen der EU. Hier finden Sie eine Übersicht aller bisher vermittelten deutschen Wahlbeobachterinnen und -beobachter.

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