OSZE


Wahlbeobachtung für die OSZE

Für die OSZE führt das Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR) Wahlbeobachtungen in den Teilnehmerstaaten der OSZE durch. Kurzzeit- (STO) und Langzeitwahlbeobachter (LTO) werden dabei von den teilnehmenden Staaten nominiert und sekundiert.

In Deutschland ist dies die Aufgabe des ZIF. In enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt rekrutieren wir dazu Mitglieder des ZIF-Expertenpools. Missionssprache aller Missionen von OSZE/ODIHR ist Englisch. Kenntnisse einer regionalen Sprache, wie z.B. Russisch, sind nicht zwingend notwendig, aber hilfreich. Ein besonders wichtiges Kriterium für die Vermittlung ist Flexibilität: Wahlbeobachter müssen kurzfristig einsatzbereit sein. Die Vorlaufzeit beträgt für STOs etwa drei bis vier Wochen, für LTOs oft sogar nur ein bis zwei Wochen. Der Einsatz dauert für STOs sieben bis zehn Tage, LTOs sind in der Regel sechs bis acht Wochen im Einsatzland.

STOs erhalten im Rahmen eines Sekundierungsvertrages eine Erstattung für einsatzbezogene Reise- und Versicherungskosten sowie für anfallende Kosten im Einsatzland. Die Abrechnung erfolgt nach dem Bundesreisekostengesetz. Gleiches gilt für LTOs, die zusätzlich zur Erstattung der Reisekosten eine pauschale Aufwandsentschädigung erhalten. 
Der Einsatz als Wahlbeobachterin und Wahlbeobachter ist grundsätzlich ein Ehrenamt.