Neues Projekt: Stärkung von Mediationskapazitäten und Vernetzung von Friedensförderung
Zum 1. Januar ist das neue Drittmittelprojekt „Mediationskapazitäten stärken, Friedensförderung vernetzen“ im ZIF gestartet. Damit setzen wir unsere langjährige Arbeit im Bereich Friedensmediation fort und erweitern sie gezielt auf weitere Themen der Friedensförderung. Dabei sollen friedensfördernde Strukturen und Akteure durch Multi-Track-Wissenstransfer gestärkt werden. Ziel des Projekts ist es, ganzheitliche Konfliktbearbeitung zu fördern. Dies wollen wir durch den Auf- und Ausbau von Mediationsexpertise, den Austausch und die (Weiter)Entwicklung friedensfördernder Ansätze sowie die gezielte Vernetzung relevanter Akteure auf unterschiedlichen Ebenen erreichen.
ZIF und Friedensmediation
Seit mehr als zehn Jahren arbeitet das ZIF im Bereich Friedensmediation in Konfliktgebieten und zur nachhaltigen Konfliktlösung. Damit unterstützen wir mediationsengagierte Akteur:innen beim Auf- und Ausbau ihrer Kapazitäten und stärken so die Effizienz und Resilienz von Mediationsprozessen. In diesem Rahmen wurden in den vergangenen Jahren nationale und internationale Netzwerke aufgebaut, zahlreiche Diplomat:innen und Friedenspraktiker:innen fortgebildet sowie neue Ansätze – unter anderem im Bereich klimasensibler Friedensmediation – entwickelt. Ergänzt wurde diese Arbeit durch vielfältige Workshops, Trainings und Austauschformate.
Das neue Mediation- und Peacebuilding-Projekt wird vom Auswärtigen Amt finanziert und läuft bis Ende Dezember 2027. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit den Projektmitarbeiterinnen Perle Baillard und Lilian Reichert. Weitere Informationen zu unserem Engagement im Bereich Friedensmediation und Mediation Support – von Peer-to-Peer-Formaten über den ZIF-Expertpool bis hin zu Trainingsangeboten: Friedensmediation & Mediation Support | ZIF Berlin