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ZIF und SIPRI erneut mit Side Event bei der MSC

| ZIF-Meldung

Im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026 veranstaltet das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) gemeinsam mit dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) ein hochrangig besetztes Side Event zur Zukunft internationaler Krisenbewältigung. Die Breakfast Discussion mit dem Titel „Peace on a Shoestring? Maintaining international crisis management in times of financial scarcity“ findet im Hotel Bayerischer Hof in München statt.

Vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen, zunehmender bewaffneter Konflikte und gleichzeitig schrumpfender finanzieller Ressourcen steht das multilaterale Krisenmanagement unter erheblichem Druck. Während politische Unterstützung für multilaterale Ansätze in einigen Ländern abnimmt, bleibt der Bedarf an internationalem Engagement zur Konfliktprävention und -bewältigung hoch.

Bereits im Vorfeld der MSC unterstreicht ZIF-Geschäftsführerin Dr. Astrid Irrgang die Dringlichkeit der Debatte: „In times of turmoil, we must fight the urge to look inward and instead reach out to friends and partners and rally alliances of the many who do support and recognize the value of a multilateral order with effective tools to manage crises and prevent wars.“

Auch Karim Haggag, Direktor von SIPRI, betont die wachsende Bedeutung funktionierender multilateraler Strukturen: „Multilateral mechanisms for conflict management face strain, yet rising conflicts underscore the urgency of strengthening these frameworks as pillars of international peace and security. Mobilizing resources and diplomatic support remains the best investment.“

Internationale Perspektiven und hochrangige Beiträge

Die Diskussion knüpft an eine Reihe gemeinsamer Veranstaltungen von ZIF und SIPRI bei der Munich Security Conference in den Jahren 2023 bis 2025 an. 

Eröffnet wird das Side Event von Dr. Astrid Irrgang und Karim Haggag. In kurzen Impulsbeiträgen bringen hochrangige Vertreter:innen Perspektiven aus Afrika, Südostasien, der arabischen Welt, China sowie aus konflikt- und fragilen Staaten in die Debatte ein. Anschließend folgen Reflexionen.

Die Diskussion wird von Tobias Pietz (ZIF) moderiert und von Jair van der Lijn (SIPRI) zusammengefasst.