Deutscher OSZE-Vorsitz 2016: Dialog mit der Zivilgesellschaft im Auswärtigen Amt

Fotos: Auswärtiges Amt, Henryk Stülpner

05.11.2015

Das Auswärtige Amt möchte die Zivilgesellschaft im Rahmen des deutschen Vorsitzes 2016 in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) aktiv einbinden und an Diskussionen und Aktivitäten beteiligen. Der Arbeitsstab OSZE-Vorsitz 2016 im Auswärtigen Amt und das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) luden daher zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen am 2. November 2015 zu einem Dialog ins Auswärtige Amt ein. Dieses Treffen fand in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und dem Forum Menschenrechte statt.

Dr. Gernot Erler, Sonderbeauftragter der Bundesregierung für den deutschen OSZE-Vorsitz 2016, stellte zu Beginn der Veranstaltung die Prioritäten und vorläufigen Planungen vor. Erler betonte dabei, „dass es ohne die Achtung der Menschenrechte keine Sicherheit in Europa geben könne.“ Im Anschluss an die Rede von Erler brachten die Vertreterinnen und Vertreter ihre Erwartungen und Anliegen ein.

In verschiedenen Arbeitsgruppen diskutierten die rund sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer Themen wie Frieden, Sicherheit, Menschenrechte, Minderheiten und Toleranz sowie die zahlreichen OSZE-Instrumente. Der konstruktive Austausch ermöglichte eine erste Annäherung und Vernetzung unter den Teilnehmenden, die ein breites Spektrum der zivilgesellschaftlichen Organisationen und Akteure mit unterschiedlichen Schwerpunkten repräsentierten. Sprecher der Civic Solidarity Platform und der Schweizerischen NGO-Koalition ermutigten die Akteure in Deutschland, den OSZE-Vorsitz im kommenden Jahr zu nutzen, um ihre Anliegen und Expertise einzubringen.

Mehr Informationen zur Rede von Dr. Gernot Erler finden Sie in der Meldung des Auswärtigen Amts.