Die African Standby Capacity: der erste kontinentale zivile Personalpool für Friedenseinsätze weltweit

09.08.2018

Sieben von 14 Friedensmissionen der Vereinten Nationen arbeiten auf dem afrikanischen Kontinent. Und auch die Afrikanische Union (AU) und ihre Regionalorganisationen engagieren sich für Frieden und Sicherheit auf dem Kontinent, indem sie eigene Missionen entsenden - wie etwa den größten Friedenseinsatz weltweit, AMISOM nach Somalia.

Wie viele der UN-Missionen sind auch AU-Friedenseinsätze multidimensional, d.h. dass sie aus militärischem, polizeilichem und zivilem Personal bestehen. Während Militär und Polizei für AU-Friedensmissionen von den Mitgliedsstaaten entsandt werden, stellt ein ziviler Personalpool der AU die Mehrheit der zivilen Expert/innen. Dieser Pool heißt African Standby Capacity. Er wird gemeinsam von der AU-Kommission und den AU-Regionalorganisationen betreut und ist somit der erste kontinentale zivile Personalpool weltweit.

Wir unterstützen den AU-Pool intensiv seit dem Jahr 2012, bei der technischen Umsetzung, der Konzeption und der Projektentwicklung. Umso mehr freuen wir uns, dass dieses Instrument nun nach und nach mit "Leben gefüllt" wird: Profile werden angelegt, Bewerbungen geprüft, Expert/innen ausgewählt.

Qualifizierte afrikanische Expert/innen können sich für die Aufnahme auf den African Standby Capacity Pool bewerben. Wie das funktioniert? Dies zeigt nun ein neuer Infofilm. Folgen Sie der African Standby Capacity auf Twitter, um die Entwicklung des Pools zu verfolgen: @AU_ASC