Krisenherd Mali

UN Photo / Blagoje Grujic

14.03.2019

Die Präsenz der UN-Mission MINUSMA verhindert den Zusammenbruch des malischen Staates – dennoch liegt eine nachhaltige Stabilisierung in weiter Ferne. Die Implementierung des Friedensabkommens im Norden des Landes stagniert, in der Zentralregion schwelt ein weiterer Krisenherd, mit großen Verlusten unter der Zivilbevölkerung. In einem neuen Artikel in Internationale Politik plädiert daher Tobias von Gienanth für ein Umdenken bei UN und anderen internationalen Akteuren. Notwendig sind eine Verlegung von UN-Truppen und Polizei in die Zentralregion, mehr Druck auf die Regierung Malis zur Einhaltung der Menschenrechte und eine forcierte Umsetzung der Bestimmungen des Friedensabkommens zu mehr Föderalismus und direkter lokaler Demokratie.

Ein PDF des Artikels finden Sie hier.