Auftaktveranstaltung zum PeaceLab2016: Krisenprävention weiter denken

© Auswärtiges Amt/photothek (Florian Gärtner)

© Auswärtiges Amt/photothek (Florian Gärtner)

05.07.2016

Am Dienstag, den 5. Juli, fand im Auswärtigen Amt die Auftaktkonferenz zum Debattenprozess „PeaceLab2016: Krisenprävention weiter denken“ statt.

Eine ganze Reihe von Veranstaltungen soll die Erarbeitung neuer Leitlinien für das deutsche Engagement in Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung begleiten, welche die Bundesregierung im Frühjahr 2017 als Nachfolgedokument des Aktionsplanes „Zivile Krisenprävention“ vorlegen wird.

Rund 500 geladene Gäste nutzten die Möglichkeit, sich in den Räumen des Auswärtigen Amtes über Schwerpunkte und Akteure in Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung zu informieren.

Neben dem ZIF waren auch die GIZ, das THW, die KfW, der ZFD sowie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr und die Arbeitsgemeinschaft für Frieden und Entwicklung mit Informationsständen vertreten.

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier würdigte die präsentierten Beiträge zu Krisenengagement und Friedensförderung während eines Rundganges. In seiner anschließenden Rede betonte er die Bedeutung eines breit aufgestellten Krisenmanagements neben einer vorrausschauenden Außenpolitik, um erfolgreiches Handeln in Krisen zu gewährleisten. Die gesamte Rede können Sie hier nachlesen.

In der folgenden Podiumsdiskussion debattierten fünf Expertinnen und Experten zu Erwartungen, die an das deutsche Engagement im Bereich Krisenprävention und -management gestellt werden: MdB Dr. Franziska Brantner (Bündnis 90/Grüne) diskutierte mit Lisa Grande (UN Resident and Humanitarian Coordinator for Iraq), Dr. Farid Ahmad Homayoun (HALO Trust, Afghanistan Country Director) sowie dem stellvertretendem Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes, Pedro Antonia Serrano, und dem Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe, Prälat Dr. Karl Jüsten. Das Schlusswort gab Rüdiger König, Leiter der Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt.

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