25 Jahre Stabilisierungsdiskurs: Zwischen Realpolitik und Normativität

05.03.2020

Seit dem gewaltsamen Zerfall Jugoslawiens und den Anschlägen des 11. September ist Stabilisierung ein prominentes Paradigma der internationalen Konfliktbearbeitung. Wie sich der Diskurs seitdem entwickelt hat, analysieren Andreas Wittkowsky und Sebastian Breuer in einer vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten ZIF-Studie.

Sie konstatieren, dass sich Stabilisierung zunehmend auf ein Zwischenziel der Konfliktbearbeitung konzentriert: die Förderung eines politischen Arrangements, das eine weitergehende, gewaltfreie Konfliktbearbeitung erst ermöglicht.

Stabilisierungsakteure definieren Ziele und Mittel inzwischen enger als vor 25 Jahren und betonen die Notwendigkeit, klare Prioritäten zu setzen. In jedem Fall erfordert Stabilisierung eine Kombination diplomatischer, entwicklungspolitischer und sicherheitspolitischer Mittel.

Lesen Sie die Studie 25 Jahre Stabilisierungsdiskurs: Zwischen Realpolitik und Normativität.

Eine Tabelle der aktuellen Stabilisierungsansätze im Vergleich finden Sie hier.